Hier findest du verschiedene Einblicke, um deine Kenntnisse in Copywriting, Content Creation und Communication weiter auszubauen. Weiter unten findest du auch noch das Texte-ABC für weitere Tipps, Infos und Zusatz-Wissen. Viel Spaß!

Ein weiteres Goodie: Das Texte-ABC

Deine Texte rocken? Das kannst du! Von A wie Adjektiv bis Z wie Zusatz-Tipp findest du hier Tipps, Infos & Erklärungen.

A wie “Adjektiv”

Verwende so wenige Adjektive wie möglich, so viele wie nötig. Die individuelle, wunderbare, kurzweilige Rede ist zu überladen. Ein Adjektiv genügt.

B wie “B2C/B2B”

Für wen schreibst du? B2B, also von Business zu Business, oder B2C, also Business zu Customer? Nur wenn du deinen Leser genau kennst, wirst du deinen Text erfolgreich formulieren.

C wie “Copywriting”

Einen Copywriter nennt man im Deutschen Werbetexter. Seine Aufgabe ist es überzeugende, meist kurze Texte zu Marketing- und Verkaufs-Zwecken zu verfassen.

D wie “das/dass”

Das lässt sich ersetzen mit dieses oder jenes, zum Beispiel kannst du das Auto sagen, aber auch dieses oder jenes. Dass hingegen beschreibt die Einleitung eines Nebensatzes und kann nicht mit einem anderen Wort ersetzt werden. Zusatz-Tipp: Vor einem dass, welches (das ;-)) einen Nebensatz einleitet, steht in der Regel ein Komma. Beispiel: Ich glaube, dass es ein tolles Fest wird.

E wie “Eselsbrücke”

Wer sich gut in Kommunikation bezeichnet, der vergisst wenig. Sei es Fachbegriffe, Eigennamen o.ä. Daher kannst du dir Eselsbrücken zu Nutze machen. Zum Beispiel konnte ich mir den Namen eines Kommilitonen schwer merken, weil er so selten anwesend war. Daher merkte ich mir: Nico ist nie da; quasi nie-co. Seit der Verwendung dieser Eselsbrücke ist mir der Name im Kopf geblieben.

F wie “(Swipe) File”

Wann immer du gute Texte findest, lohnt es sich diese zu Inspirations-Zwecken abzuspeichern. Ich habe dafür in meiner Notes App einen Ordner mit dem Titel “Swipe File”.

G wie “Geschichten”

Nutze die Macht von Geschichten, um der Welt deine Botschaft mitzuteilen. Pure Zahlen und Fakten wirken langweilig.

H wie “Herausforderung”

Wann gibt es die meiste Herausforderung in Teams? Bei Miss- oder gar nicht erst vorhandener Kommunikation. Je bewusster und besser du Sprache einsetzt, desto mehr kannst du Problemen aus dem Weg gehen.

I wie “Innehalten”

Wenn du einen Text verfasst, dann nimm dir nochmals Zeit, um Abstand zu nehmen und ihn am nächsten Tag durchzulesen, bevor du ihn veröffentlichst. Das gibt dir die Möglichkeit eine mehr außenstehende Position einzunehmen, um potentielle Emotionen einzudämmen. Ebenfalls entgehst du dadurch den Fallen einer Betriebsblindheit wie Logik- oder Rechtschreibfehlern, wenn du dich zu lange mit einem Text beschäftigst.

J wie “Ja, aber”

Das Hirn ist darauf programmiert, den Satzteil, der vor dem “aber” formuliert wurde, zu ignorieren – denn dieser stellt lediglich eine Einleitung zur eigentlichen (negativen) Information dar. Es prägt sich nur den negativen Teil nach dem “aber” ein. Dies hat wiederum zur Folge, dass ein Satz, der mit “Ja, aber” beginnt, genau so gut mit “Nein, weil” anfangen könnte. Probier es gern selbst einmal aus.

K wie “Komma”

Satzzeichen werden genau wie Artikel immer unbeliebter. Dabei machen Kommata weit mehr in unserer Sprache und ihrer Bedeutung aus als viele denken.
Beispiel:
Komm, wir essen Opa vs. Komm wir essen, Opa.

L wie “Lustig”

Meine Freunde sind der Meinung, dass dieser Witz (mein absoluter Favorite!) nur für Sprach-Liebhaber witzig ist. Da du hier bist, scheinst du einer davon zu sein, weshalb ich ihn dir keineswegs vorenthalten möchte:
Das Krokodil schwimmt im Nil. Denn schwämm es in der Mosel, dann hieß es… Krokodosel!

M wie “man”

Sprich deine Leser direkt an, entweder mit Du oder Sie. Verzichte weit möglichst auf die passive Umschreibung mit man.

N wie “Nichts wissen”

Schreibe deine (Werbe-)Texte so, dass deine Kunden ohne Vorwissen verstehen worum es geht. Verkaufe sie allerdings nicht für dumm.

O wie “Ordnung”

Dein Text liest sich angenehmer, wenn er einer gewissen Ordnung folgt wie beispielsweise einer Argumenten-Abfolge.

P wie “Positive Formulierung”

Du kennst deinem Leser ein besseres Gefühl beim Lesen vermitteln, wenn du positive Formulierungen verwendest. Anstatt zu schreiben Ich habe keine Probleme damit kannst du sagen Das gelingt mir gut. Merkst du den Unterschied?

Q wie “Quelle”

Wenn du etwas zitierst, achte darauf eine Quelle zu nennen. Nichts wirkt unprofessioneller als geklautes Wissen, nicht einmal Schraipfeler.

R wie “Rechtschreibung”

Die Rechtschreibreform ändert sich alle paar Jahre, daher ist es schwer auf dem Laufenden zu bleiben. Stelle nichtsdestotrotz sicher, dass keine zu großen Schnitzer vorhanden sind. Phantasie vs. Fantasie ist in Ordnung. Rechtschraibung ist dagegen ein klarer Fehler.

S wie “seit/seid”

Die Satire-Zeitschrift Postillon machte sich einen Spaß daraus und lies verlauten, dass es ab sofort nur noch eine Form gibt: seidt. Das ist natürlich Quatsch. Du kannst es dir ab sofort ganz einfach merken: seit hat etwas mit der Zeit zu tun. Schreibt sich fast gleich.
Beispiel:
Seit 10 Jahren wohne ich in München.
Ihr seid toll.

T wie “Täglich schreiben”

Wie du im Schreiben besser wirst? Nur durch Übung. Motiviere dich täglich zwei Seiten zu schreiben und du wirst deinen Fortschritt bereits in wenigen Wochen merken.

U wie “Unterschiedliche Sprachen”

Weltweit soll es mehr als 10.000 Sprachen und Dialekte geben. So unterscheidet sich das Russische vom Englischen klar im Schriftbild sowie im Gesprochenen. Eine Kommunikation ohne Fremdsprachenkenntnisse ist undenkbar. Dazu muss man gar nicht so weit reisen. Schon wenn man in Deutschland von einem Dorf zum nächsten fährt, kann es passieren, dass man sich nicht mehr verständigen kann.
Wie sieht es denn beispielsweise aus bei Deutsch (gesprochen in Deutschland) vs. Deutsch (gesprochen in Südtirol)? Treppe vs. Stiege? Schuhe vs. Patschn? Gilt das als separate Sprache? Eher als eigenständiger Dialekt.
Und was ist der Fall bei Portugiesisch (gesprochen in Portugal) vs. Portugiesisch (gesprochen in Brasilien)? Oder bei Italienisch vs. Spanisch, es sind ja beides romanische Sprachen?
Du siehst, dass sich Sprache immer weiter entwickelt und niemals still steht. Aus diesem Grund gibt es die unterschiedlichsten Sprachen und Dialekte weltweit. Spannend, oder?

V wie “Visuell”

Das Sprichwort “Das Auge isst mit” gilt auch bei Texten. Strukturiere deine Texte mit Absätzen, klaren Sätzen und Satzzeichen. Bei letzteren genügt im Normall eines, du willst ja niemanden anschreien!!!!

W wie “Was habe ich davon?”

Das denken sich Leser deiner Texte. Achte daher darauf, dass deine Texte fesselnd sind und deinen Lesern Mehrwert gibt.

X wie “Xylophon”

Ja, ich gebe zu – die Auswahl an Wörtern mit X war begrenzt. Trotzdem möchte ich dir tatsächlich dazu etwas mitteilen: Wusstest du, dass schiefe Noten die selbe Region im Hirn (Broca-Areal) ansprechen wie Grammatikfehler? Sprache und Musik liegen näher beieinander als viele wissen. Durch die Sprechmelodie gibt der Sprecher seine Emotion preis, auch hier wird von Dur und Moll gesprochen.

Y wie “YMCA”

Und, singt dein Kopf schon? Nimm es dir zum Ziel, dass deinen Lesern deine Worte so sehr im Gedächtnis bleiben wie dieser bekannte Ohrwurm.

Z wie “Zentrales Nervensystem”

Jeder Körper besitzt zwei Bereiche des Nervensystems: das zentrale (Hirn + Rückenmark) und das periphere (alle Nerven & Nervenzellen außerhalb von Hirn & Rückenmark). Das Zentrale Nervensystem (ZNS) dient zur Reizverarbeitung indem es Informationen durch chemische und elektrische Impulse weiterleitet. Damit ist es nicht nur für unsere Haltung und Bewegung zuständig, sondern wird auch für Sprache, Denken und Lernen benötigt.